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Stadtoper Esslingen


Oper für Flaneure
Uraufführung September 2007, Esslingen


250-300 Beteiligte (Chorsänger, Instrumentalisten, Schauspieler)


Die Stadtoper Esslingen wurde für das Kulturfest „Stadt im Fluss“ komponiert. An 12 Stationen entlang der Esslinger Kanäle sangen und spielten Esslinger Chöre, Instrumentalisten und Schauspieler musikalisch-theatralische Bilder zum Thema „Wasser“. Das Publikum wanderte von Station zu Station. Zwischen den Stationen erklang von den Türmen der Stadt die Stadtmusik. Es entstand ein akustischer Stadtplan, der neben Kanälen, Brücken und Türmen auch die Menschen mit ihren Geschichten einbezog.
stadtoper esslingen




Esslinger Zeitung So unterschiedlich wie die Menschen, so bunt wie die Geschichten, die sich seit ewigen Zeiten hier zugetragen haben - so vielfältig ist auch die Formen- und Stilvielfalt, die Susanne Hinkelbein in ihre urbane Partitur zwischen Agnesbrücke und Maille packt: Großartig die vertonten Wasser-Psalmen im Münster St. Paul, schaurig die Moritat vom finsteren Tor mit dem Tenor Rüdiger Knöß, den der Kuss der Undine nicht ruhen lässt, dramatisch die Verlorenen in Klein-Venedig, denen das Wasser „bis zur Seele“ steht, kabarettistisch 


der Schauspieler Robert Atzlinger, der in unsäglichem Schwäbisch nach der perfekten Verbindung von „Panta Rhei“ und „De Bach na“ forscht. Ein Alphornterzett und zwei Chöre in schwarzem Zwirn mit bunten Gummistiefeln geben die Abwassersuite mit Blues, Tango, Walzer und Boogie und beim Kanalratten-Rap wird auf Zuruf meisterlich improvisiert.

Merian
...ein einzigartiges Musiktheater.

Stuttgarter Zeitung ...ein Geniestreich.

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